In den letzten Jahren hatte die KSV das Glück, dass über die Sommerpause immer eine Position, egal ob Trainer oder Sportdirektor, besetzt war. Nicht so dieses Jahr. Daher war es nicht überraschend, dass das Podium im Presseraum mit Trainer Tim Walter und Sportdirektor Fabian Wohlgemuth gut gefüllt war.

 

Im Gegensatz zu Tim Walter, der im norddeutschen Raum bisher noch nicht tätig war, kreuzten sich die Wege von KSV-Präsident Schneekloth in seiner früheren Funktion als Berater und von Wohlgemuth als Scout beim HSV und NLZ-Leiter in Wolfsburg schon öfter.

 

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Eigentlich hätte man für dieses Pressegespräch auch gar keine Zeit, man versinke schließlich in der Arbeit, einen neuen Kader auf die Beine zu stellen. Damit diese Mammutaufgabe nun nicht jährlich im Sommer anfällt, möchte man verstärkt auf feste Verpflichtungen setzen, eine „eigene Spielerbasis“ aufbauen.

 

Neben den drei bereits verpflichteten Spielern sollen noch vier bis fünf neue Gesichter an die Förde wechseln. Vorbild für den Werdegang dieser sei die Entwicklung von Marvin Ducksch und Dominick Drexler, die sich erst in Kiel zu richtig begehrten Fußballern entwickelt hätten. Vielleicht auch deshalb bescheinigte Tim Walter seinem Vorgänger Markus Anfang eine gute Arbeit. Der Ballbesitzfußball und das eigene Agieren seien auch die Markenzeichen des Spiels des ehemaligen U23-Trainers des FC Bayern München. Auch auf dem Transfermarkt und bei Beratern und Spielern sorgte die sehr gute letzte Saison für ein positives Echo, das merke man auch bei der Spielersuche, so Wohlgemuth.Die so entstandene Erwartungshaltung relativiere man aber schnell. Das Saisonziel werde man erst nach den ersten Eindrücken des Kaders im Wettkampf festlegen.

 

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Tom Weilandt werde wohl nicht zu diesem neuen Aufgebot gehören, das neue Führungsteam habe andere Vorstellungen. Fraglich, ob sich neue Spieler genauso wie Holsteins neuer Co-Trainer Rainer Ulrich überzeugen lassen. Ulrich arbeitete viele Jahre in Karlsruhe unter Winfried Schäfer und zuletzt mit Walter bei den kleinen Bayern. Laut Holsteins neuem Coach hätte augenzwinkernd ein Fahrrad für Ulrich hier oben gereicht, um den gebürtigen Mannheimer aus seinem gewohnten Umfeld nach Kiel zu locken.

Allen potentiellen Neuzugängen sei daher von CCK gesagt: In Kiel gibt sowohl viele Fahrräder, als auch schöne Strecken!

 

 
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