Sportanlage Tannenhof, 27. April 2018, Endstand: 2:0

 

Britannia versus Germania – das klingt schon fast nach einer epischen Schlacht, ist aber „nur“ ganz entspannter Amateurfußball. ;)

 

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Auf längeren Auswärtstouren hat es bei CCK inzwischen eine gewisse Tradition die Pausen statt auf irgendeiner Raststätte lieber bei einem schönen Amateurkick in der Nähe der Autobahn zu verbringen. Führt die Route über die A7 ist dies meistens irgendwo in Hessen der Fall. So wurden schon die SG Niederaula/Hattenbach und die SG Aulatal angesteuert, beide in direkter Nachbarschaft des Kirchheimer Dreiecks gelegen. An diesem Freitag sollte es noch ein Stück weitergehen, in den Südosten der Barockstadt Fulda, wo im Westlichen Rhönvorland die Gemeinde Eichenzell liegt. Dreieck Fulda, zweimal abgebogen – und schon wurde das Auto vor dem Platz des FC Britannia Eichenzell geparkt.

 

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Nicht nur wegen sechs Stunden Fahrt in den Beinen freut sich die kleine blau-weiß-rote Reisegruppe über die Pause auf der Sportanlage Tannenhof. Denn die Heimspielstätte des derzeitigen Tabellenführers der Gruppenliga ( in Hessen die Ligaebene zwischen Verbandsliga und Kreisoberliga) Fulda ist alles andere als ein 0815-Sportplatz. Etwas kurios vor allem für Norddeutsche wirkt die kleine Grotte mit einer Marienstatue – so auch noch nicht gesehen.

 

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Ansonsten ist der reine Fußballplatz eine charmante Anlage, die auf der einen Längsseite von Bäumen optisch abgegrenzt wird, auf der Seite zum Vereinsheim gibt es einige Stufen und Bänke als Sitzgelegenheit, die an diesem Abend von rund 250 Zuschauern genutzt werden, bei anderen Spielen sind es gerne auch noch einmal mehr, wird uns berichtet. Wir fragen uns, was denn der gemeine Eichenzeller besseres an einem sonnigen Freitagabend vorhaben kann. Zudem die Verpflegung mit Grillwurst vom lokalen Schlachter (in unserem Fall begleitet von Applewoi mit Cola) auch super ist.

 

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Vielleicht ist es die „Durststrecke“ von zwei Spielen ohne Sieg? Auf jeden Fall kommt mit dem Aufsteiger SV Germania Müs genau der richtige Gegner, der beim Hinspiel im September mit 7:0 regelrecht auseinandergenommen wurde. Die Gäste sind also gewarnt und stehen weitestgehend recht sicher und vergleichsweise tief, wohingegen die Britannen zunächst nicht viel aus ihrem Plus an Ballbesitz machen können. So steht es bis zur 74. Minute auch noch 0:0, ehe Eichenzells Top-Torjäger Özsuvaci nach einem eigentlich gut vom Müs-Keeper gehaltenen Freistoß durch Roman Schad zur Führung abstaubt. Die Hoffnung auf einen Punkt wird den Gästen den drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit genommen: Wieder Freistoß Schad, wieder gut reagiert, wieder von Özsuvaci reingedrückt. Unterm Strich natürlich verdient für die Hausherren, aber irgendwo auch bitter für das angereiste Team.

 

Stichwort Reise – für die zwei neutralen Besucher geht es fix wieder auf die Autobahn Richtung Süden, schließlich will das Nachtlager in Rotenburg auch noch sein Recht haben.

 
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