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Die Waldwiese - einst eine der Adressen im schleswig-holsteinischen Fußball.
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Enscheidungsspiele (1950 unter anderem zwischen dem Hamburger SV und Union Oberschönweide in der Vorrunde um die Deutsche Meisterschaft), Regionalligapartien des SV Friedrichsort (7.000 Zuschauer kamen zum Derby gegen Holstein Kiel) und zuletzt noch der Hausherr VfB Kiel lockten bis Anfang der Neunziger stattliche Zuschauerkulissen nach Hasse, in ein direkt in der Stadt gelegenes Stadion, das auf beiden Seiten über wunderschöne Stehtraversen verfügt.
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Einst laut Kieler Nachrichten die "schönste Sportanlage Kiels", die in den letzten Jahren aber immer mehr von der Natur zurückerobert wurde. Trotzdem versprüht die Waldwiese immer noch einen ganz besonderen Charme und von daher lohnt sich ein Besuch beim VfB Kiel immer noch, auch wenn die Duelle heute nicht mehr mit Holstein Kiel oder Olympia Wilhelmshaven, sondern mit dem TSV Melsdorf oder der SG Bordeshom/Wattenbeck II. Die bittere Realität eines ehemaligen Kieler Aushängeschildes ist heute die Kreisklasse A.
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Ähnlich wie das Stadion ist aber auch die Stadiongasro alles andere als Kreisklasse und als Besucher der Waldwiese hat man zunächst einmal die Qual der Wahl: Zum einen bietet das direkt am Stadion gelegene Vereinsheim die Möglichkeit vom Balkon aus das Spiel bei einem Bauernfrühstück oder Schnitzel zu fairen Preisen zu verfolgen. Zum andereren gibt's im Stadion vom Grill Bratwurst, die dick und schön saftig ist und nicht die übliche 0815 vertrocknete, dünne Stadion-Thüringer und Nackensteak für 2,50 € mit Ketchup und Brot.
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Zusätzlich hat der "Kiosk" im Stadion eine Auswahl, von der man in großen Arenen nur träumen kann - von der bunten Tüte für die Kleinen bis hin zum kleinen Schnaps für Vaddie.
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Wer also mal keinen Bock hat zu kochen, der schaue, ob der VfB ein Heimspiel hat - da gibt's dann zum Essen auch noch ein wenig Fußball und ein absolut kultiges Stadion. |